Traumfabrik in Indien

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  • Durch Iris
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Am 14en März 2016 flog ich nach Indien um dort die Fabrik zu besuchen wo seit Langem unsere sogenannten ´Omas Einkaufsnetze´ und unsere Brot- und Obst- und Gemüsebeutel hergestellt werden. Bo Weevil ist mittlerweile 20 Jahre mit diesem Produzenten im Geschäft.


Anno 2016 immer noch so unglaublich viele Männer, Frauen und Kinder unter erbärmlichen Umständen arbeiten müssen, ist dieses Atelier ein vielversprechendes, besonderes Vorbild. Menschen werden hier gut behandelt und erhalten einen guten Lohn. Sie bekommen den Spielraum um die Produktionsprozesse selbst weiter zu entwickeln und die Möglichkeit sich weiter zu bilden. Die Basis dafür ist ganz einfach die Überzeugung das dies der richtige Weg ist und es sich einfach so gehört. Mein erster Besuch bei diesem Produzenten hat einen starken, unauslöschlichen Eindruck bei mir hinterlassen.  



Dieses Schild hängt an der Wand neben der Eingangstür des Ateliers. Daneben hängt außerdem ein Schild mit ihren Umweltnormen und eine Beschwerdebox wo Mitarbeiter anonym ihre eventuelle Unzufriedenheit oder Klagen äußern können. Es ist überdeutlich: Dieser Hersteller hat eine Mission. Mensch und Umwelt stehen an erster Stelle. Außer der GOTS Zertifizierung ist dieser Produzent auch SA8000 zertifiziert. Es freut uns natürlich riesig Ihnen mitteilen zu können das es nicht am Ausgang dieses Betriebes aufhört: Seit März 2016 ist hier nun auch der Siebdrucker GOTS zertifiziert und können wir dadurch jetzt auch in Indien Brotbeutel und Taschen bedrucken; eine richtig gute Neuigkeit!



 

 
Bei diesen Strickmaschinen sieht man langsam aber sicher den Stoff für die Einkaufsnetze entsteht. Die Maschinen werden mit viel Sorgfalt und Liebe bedient und gewartet. 

 



Einige Eindrücke vom Atelier. Es ist hier ganz besonders sauber und ordentlich. Hier wird wirklich hart aber mit sichtbar viel Spaß gearbeitet. Pro Tag werden im Atelier ca. 10 000 Artikel produziert, von Rohmaterial bis zur gebügelten Tasche.


 
Tip an mich selbst für meinen nächsten Besuch: Die hohen Hacken zu Hause lassen!

 

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